Backup
RPO und RTO: Zwei Kennzahlen, die über Ihre Backup-Strategie entscheiden
Wie Sie die passenden Wiederherstellungsziele für Ihr Unternehmen festlegen.
RPO und RTO sind zwei Kürzel, die in Backup-Gesprächen häufig fallen – aber selten wirklich verstanden werden.
RPO – Recovery Point Objective
Der RPO beschreibt, wie viel Datenverlust im Ernstfall maximal toleriert wird – also wie alt die letzte nutzbare Sicherung höchstens sein darf. Ein RPO von 24 Stunden bedeutet: im schlimmsten Fall gehen die Änderungen eines ganzen Tages verloren.
RTO – Recovery Time Objective
Der RTO beschreibt, wie lange die Wiederherstellung eines Systems maximal dauern darf, bis der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.
Warum beide Werte Kosten beeinflussen
Je kürzer RPO und RTO gewählt werden, desto aufwendiger – und teurer – wird die zugrunde liegende technische Lösung. Beide Werte sollten daher bewusst und risikobasiert festgelegt werden, nicht pauschal auf "so schnell wie möglich".
Fazit
Wer RPO und RTO für die eigenen kritischen Systeme kennt, kann Backup-Angebote deutlich gezielter vergleichen und bewerten.
