IT-Sicherheit
Multi-Faktor-Authentifizierung einfach erklärt
Warum ein zweiter Faktor Ihre Zugänge deutlich sicherer macht.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) gehört zu den wirksamsten und zugleich am häufigsten vernachlässigten Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen.
Wie MFA funktioniert
Neben dem Passwort wird ein zweiter, unabhängiger Faktor abgefragt – etwa ein Code aus einer App, ein biometrisches Merkmal oder ein Hardware-Token. Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, bleibt der Zugang ohne den zweiten Faktor gesperrt.
Warum das so wirksam ist
Ein Großteil erfolgreicher Kontoübernahmen beruht auf gestohlenen oder erratenen Passwörtern. MFA nimmt genau diesem Angriffsweg die Wirkung.
Praktische Einführung
Die Einführung gelingt am reibungslosesten, wenn sie schrittweise erfolgt und Mitarbeitende vorab über den Grund informiert werden. Für kritische Zugänge – etwa Administratorenkonten – sollte MFA in jedem Fall zwingend sein.
Fazit
MFA ist eine der wenigen Sicherheitsmaßnahmen mit einem sehr guten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung – ein naheliegender erster Schritt für Unternehmen ohne bestehende Absicherung.
